Twitter

Ist unsere Gesellschaft noch kritikfähig?


IT-News

Ich bin wie Obama; ich will Veränderung!In England bloggte eine Schülerin über das eintönige häufig ungesunde Essen an ihrer Schule. Es bestand hauptsächlich aus Pommes und Fischstäbchen und sie machte auch Fotos vom Essen. Anstatt jetzt über die Kritik nachzudenken, verbot ihr die Schulbehörde weiter über das Schulessen zu bloggen.
Es kam wie es kommen musste und der “Streisand-Effekt” setzte ein. Es kam zu einer riesigen Protestwelle über das Internet.
(more…)

Das ZDF probiert was neues aus und gibt sich als Datenschutz-Aktivist aus…


Datenschutz IT-News Urheberrecht

Stop Internet Censorship cc-by-nc-nd from URBAN ARTefakteWer sich ein wenig mit Online-Aktivismus beschäftigt, dem wird vielleicht die Seite Freidaten.org aufgefallen sein. Die ist gut gemacht, war plötzlich da und hat viele Informationen wie den Datenschutzraum, der mit Unterstützung des ZDF entstanden ist.
Auf den zweiten Blick fällt dann auf, dass die Filme etwas zu perfekt sind und sehr oberflächlich. Da hat die Marketingabteilung des ZDF wohl wieder etwas über das Ziel hinausgeschossen, um sich Hip zu geben. Es geht nämlich bei dem Projekt in erster Linie um Unterhaltung und einen interaktiven Krimi und nicht um Datenschutz.
(more…)

Was im Internet gerade abgeht: Krake Paul sagt den Weltmeister voraus, Twitter ist die zweiterfolgreichste Suchmaschine und in China fliegt ein UFO rum…


IT-News

Krake Paul sagte voraus, dass Deutschland gegen Spanien verliert und so ist es auch eingetroffen.

Die Reaktionen gehen bei Twitter von macht aus ihm Calamares (Singular: Calamari – Plural: Calamares), bis hin zum macht ihn zum Bundeskanzler:

Lennart_Fey: Paul die Krake tippt auf Spanien. Gibt es morgen Calamaris? ;-)

mainwasser: Lasst uns Merkel durch Krake Paul ersetzen: er verkündet genauso schlechte Nachrichten, trifft aber immer die richtigen Entscheidungen.

Die Stimmung war aber eher in Richtung grillt die Krake. Dies wurde allerdings wieder etwas versöhnlicher als Krake Paul einen 3. Platz für Deutschland und damit einen Sieg gegen Uruguay vorhersagte:

OXMOXHH: Ich finde, #Paul gehört langsam ins Zeugenschutzprogramm…wat kann die Krake dafür… #WM #Worldcup

spass_junkies: Paul kriegts mit der Angst, er ist wieder für Deutschland – Calamaris Festessen verschoben ;) http://bit.ly/d57GGR #oracle #ger #uru #fun

mojomatic: Krake Paul will wieder alles gut machen und sagt den 3. Platz für Deutschland voraus!

HappySchnitzel: Vergesst Jesus. Krake Paul ist Gottes Sohn.

Auch einen Weltmeister präsentierte uns Paul und der lautet: Spanien. Spanien wäre damit zum ersten Mal Weltmeister und gleichzeitig Europameister. Auch die Niederlande kann sich freuen; sie wird zum ersten Mal Vizeweltmeister.

Es gibt übrigens auch das genaue Gegenstück zu Paul. Ein Orakel, das immer daneben liegt und trotzdem weiter Prognosen abgiebt ;)
Kraken werden nur max. 2 Jahre alt. Deswegen wird Paul die nächste Weltmeisterschaft nicht voraussagen können. Ich bin mir aber sicher, dass er seine Begabung weitervererben wird.

Da Krake Paul an einem Arbeitstag am heutigen Freitag um 11:00 Uhr seine Vorhersage machte, konnte ich mir das Ganze natürlich nicht im Fernseher anschauen, auch wenn Fernsehteams alles weltweit übertragen haben. Ich habe einfach während der Arbeit eine Twitter-Suchanfrage laufen lassen und war so schneller über die Ergebnisse informiert, als über Google oder eine der Nachrichtenagenturen.

Da verwundert es auch nicht weiter, dass Twitter inzwischen die zweitmeistgenutzte Suchmaschine nach Google ist. Erstaunlich ist allerdings, dass Microsofts Suchmaschine Bing und Yahoo nicht mal zusammen an die Suchanfragen von Twitter herankommen.

Man könnte glauben eine Krake die Vorhersagen macht und weltweit übertragen wird, reicht schon aus für die Sommerpause. Weit gefehlt in China meldet eine offizielle Nachrichtenagentur, dass der Flughafen von Hanzhou durch ein UFO blockiert wird. Wo kriegt man sowas mit? Natürlich auf Twitter…

[UPDATE]
Es gibt das Gegenstück zu Krake Paul und eine Krake wird max. 2 Jahre alt. Die Informationen habe ich oben in den Artikel eingebaut…

[UPDATE II]
Krake Paul lag mit der Vorhersage 100% richtig und wird entsprechend gefeiert auf Twitter:

Ingapopinga: Vielleicht ist Paul ja auch gar kein Orakel. Vielleicht ist er einfach der Bestimmer.

Sonicpower: 100 % richtige Trefferquote! Paul die Orakelkrake hat die Freiheit verdient! Werft ihn in den Golf von Mexiko!

Familienministerin Kristina Köhler löst Neiddebatte über Hartz IV aus um von den Sparplänen an den Ärmsten abzulenken…


Politik

Wir erinnern uns, dass Kristina Köhler ihren Doktortitel unter fragwürdigen, manche würden sogar sagen ungerechten, Bedingungen erlangt hat. Aber bei Hartz IV hat Frau Köhler dann doch ihren Gerechtigkeitssinn erkannt und hat wahrscheinlich unbedacht folgende Zeilen getwittert:

KristinaKoehler: Aber: Eine Familie in Hartz IV, 2 Kinder, erhält inkl. Elterngeld 1885 € vom Staat. Netto! Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?

(more…)

NRW-Wahl: Favorit CDU gegen Außenseiter Piratenpartei


Politik

Die Junge Union hatte schon mal einen recht peinlichen Auftritt mit einem Lied bei YouTube. Daraus scheint die CDU nicht gelernt zu haben und hat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Lied online gestellt, das von der Netzgemeinde ähnlich schlecht bewertet wurde.
Hiebei zeigt sich auch deutlich, dass die CDU keine Ahnung vom Online-Wahlkampf hat. Nachdem man feststellte, dass der Song eher kritisch aufgefasst wurde, zog man die Notbremse und stellte die Kommentare auf moderiert. Dabei vergaß man die Bewertungsfunktion abzuschalten und im YouTube-Kanal können die Kritiker immer noch ihren Ärger unmoderiert Luft machen. Dies zeigt deutlich, dass man das Medium Internet nicht beherrscht und dass man sich mit Kritik eher nicht auseinandersetzen möchte. Etwas merkwürdig kommt auch das Motto der CDU zur NRW-Wahl rüber: NRW für Rüttgers. Dies müsste eigentlich andersherum lauten.
Ansonsten war der Wahlkampf der CDU eher von Skandalen überschattet, sei es nun die Finanztricks, die Käuflichkeit oder der Umgang mit kritischen Journalisten.

Unsere Familienministerin Kristina Schröder erzählt in einem Interview im YouTube-Kanal zur NRW-Wahl, dass sie soziale Netzwerke erfolgreich nutzt. Tatsächlich twittert sie teilweise von ihrem Handy und antwortet dabei auch gelegentlich: [1] [2] [3]
Frau Ministerin freut sich auch, wenn sie in der Presse erwähnt wird: [1] [2] [3]
Allerdings sind das alles eher unverfängliche und belanglose Sachen. Bei kritischen Artikeln oder Anfragen schweigt die Ministerin lieber: [1] [2] [3] [4]


Die Piratenpartei versuchte am beginn des Wahlkampfes mit kreativen Mitteln Spenden zu erhalten. Beim Plakatieren wurde sehr kreativ gegen Rechts protestiert.
Für das Wahlkampfprogramm haben auch NGOs wie Mehr Demokratie mitgearbeitet. Die Entstehung des Wahlprogramms zeigt dieser Bericht sehr gut.
Darüber hinaus finden sich bei YouTube Interviews mit den meisten Kandidaten für die Landtagswahl: [1] [2] [3] [4] [5] [6].
Mit dem groß angelegten Wahlkampf der CDU, die dafür wesentlich mehr Mittel bereitstellt, kann man das nicht vergleichen. Interessant wäre es aber zu ermitteln, wie viel Geld die CDU pro Stimme im Wahlkampf ausgegeben hat und wie viel die Piraten. Die Piraten haben ganz klar verstanden, wie sie das Internet optimal im Wahlkampf einsetzen können und sind im Netz die am stärksten vertretene Partei. Ob dies zum Überschreiten der 5%-Hürde ausreicht, bleibt spannend. Bei der Bundestagswahl hat sich gezeigt, dass die Piratenpartei durchaus frischen Wind und ernste Themen beisteuert, aber eher von einer Randgruppe politisch interessierter Nerds gewählt wird. Dem hat man in NRW versucht mit einem breiteren Wahlprogramm, dass weit über das Thema Urheberrecht hinausgeht, entgegen zu wirken.

Dass die Piratenpartei mit dem Internet wesentlich besser umgeht hat auch die CDU erkannt. Merkwürdigerweise scheint man aber nicht in der Lage zu sein daraus zu lernen, wie der Wahlkampf in NRW zeigt…

re:publica 2010 Zusammenfassung Tag 1


IT-News

Rund um den Friedrichspalast, wo die re:publica 2010 eröffnet wurde, kam mir Berlin wie eine Baustelle vor. Da ich sehr früh da war, bekam ich schnell meine Eintrittskarte, die ein Papierklebeband war. Dieses muss ich jetzt 3 Tage lang tragen, damit ich rein komme. Hoffentlich löst es sich beim Duschen nicht auf :(
In einer kurzen Rede eröffneten Tanja Haeusler, Marcus Beckedahl, Andreas Gebhard und Jonny Haeusler die re:publica. Wobei Jonny den Teilnehmern dankte, dass viele schon ihr Ticket gekauft hatten bevor der erste Programmpunkt feststand für die Vorschusslorbeeren. Dann sagte er den Satz: “Das WLAN steht!” – dem war aber leider nicht so :(
Es gab zwar ein WLan, doch war es unmöglich da eine stabile Verbindung zu bekommen. Deswegen zogen viele ihre UMTS-Sticks und als Folge war aus das Mobilnetz kaum erreichbar. Die Twitterwalls standen teilweise still wärend der Vorträge. Ein Armutszeugnis für eine Messe, die das Hauptthema Microblogging hat. Also alles wie letztes Jahr und man hat immer noch keinen gefragt, der sich mit WLan auskennt oder einen Mobilfunkprovider als Sponsor aufgetan. Einer der Sponsoren war IBM, sodass viele mit Lotus-Taschen herumliegen, die dort verteilt wurden.

Es gibt 265 Vortragende aus 30 Nationen von 4 Kontinenten auf der re:publica 2010, wobei Australien fehlt.

Der erste Vortrag handelte vom achten Kontinent, dem Netz. Peter Glaser beschrieb die erste soziale Zusammenkunft am Feuer und am Ende der Entwicklung stand der Computer. Der achte Kontinent (das Netz) wird besiedelt, weil es sonst keine weißen Flecken mehr gibt. Viele wollen im Netz gar nichts mehr finden, sondern nur noch Suchen, was er als Google-Syndrom bezeichnet. Doch wer in Deutschland statt den Notarzt zu rufen, bei Google sucht ist einfach nur dämlich. In Amerika hingegen, wo viele keine Krankenversicherung haben, verspricht es medizinische Hilfe. Früher fraß der Große den Kleinen und heute der Schnelle den Langsamen. Bei den Geräten der Zukunft wird der Ausschaltknopf wahrscheinlich weg optimiert, da heute schon bei vielen die Belastung zu hoch ist ihr Handy abzuschalten aus Angst sie könnten was verpassen.
Insgesamt ein sehr zutreffende Schilderung über die Vergangenheit und Zukunft des Netzes.

Dann kam Evgeny Morozov drann mit dem Thema „A Twitter revolution without revolutionaies?”. Bei ihm habe ich zum ersten mal gemerkt wie schwer es ist einem Nerd auf englisch zu folgen, weil er zu schnell und ohne Punkt und Komma sprach. Es ging darum das Zeitungen anfingen Schlagzeilen zu twittern bis hin zum Iran wo über Twitter Proteste organisiert wurden. Das wir weniger als 1% von dem wissen, was wir wissen müssten. Autoritäre Systeme hassen keine Information, sondern sie nutzen sie für Propaganda. Dann stellte er Punkte vor wie man vorgehen sollte um Informationen über Gräueltaten zu verbreiten.
Revolution ist dabei nicht, einen Wikipedia Artikel zu ändern.

Weiter ging es mit „Staatlichkeit und Internet”. Ralf Bendrath und Andreas Schmidt meinten dann, dass sie sich für den Vortrag einen Tag vorher Gedanken gemacht hätten und die dritte Vortragende Stefanie Sifft gleich weggelassen hätten, weil ihr Arbeitgeber sie nicht weglassen wollte. Im ersten Teil haben sie durchaus interessante Fragen aufgeworfen, dann wurde es aber zunehmend konfuser. Es ging darum, dass Google mit dem Rückzug aus China, zum ersten Mal ein Unternehmen einen Staat herausgefordert hat. Wikileaks hat auch versucht in Island Gesetze durchzudrücken. Man hat dann Staaten und Unternehmen und ihre Macht verglichen, wobei Macht so definiert wurde, dass derjenige mächtiger ist, der leichter auf den anderen verzichten kann. Doch kann Google auf die USA verzichten und sollte Deutschland Facebook sperren wegen Datenschutzverletzungen? Da während des Vortrags Google scharf kritisiert wurde, kam der Einwand, dass Google doch die re:publica sponsern würde. Woraufhin man meinte: “Aber nicht dieses Panel!“

Es folgte die „Feministische Netzkultur 2.0″ wobei die Vortragenden aber nur ihr Arbeitsumfeld vorstellten und sich einig waren, dass inzwischen mehr über feministische Themen diskutiert und berichtet wird.

Im Vortrag „What’s next” ging es um das soziale Gehirn. Diskussionen über das Internet sind meistens unproduktiv, weil es eine Eigendynamik hat. Es wurde eine Studie über Poweruser vorgestellt, wobei diese nach der Auswertung in 2 Gruppen eingeteilt wurden die beide 50% waren. Die eine Gruppe, die Digital Visitors haben nur Freunde in der echten Welt, fanden das Web 1.0 besser und Web 2.0 einen Rückschritt. Sie lehnen virtuelle Demokratie ab. Die andere Gruppe, die Digital Residents sind mit der Identität vollständig ins Netz eingezogen und mögen Twitter und Flashmobs als demokratische Ausdrucksweise. Bei diesen Gruppen kommt es jetzt regelmäßig zu Spannungen und Missverständnissen. Deswegen rät Peter Kruse nicht mit Experten zu sprechen, sondern sich mit sozialen Netzwerken zu unterhalten. Und ist man nicht willig, so braucht man Geduld.

In „Augmented Reality” führte Marc Rene Gardeya einen eintönigen, wenig mitreißenden Vortrag über Filme und Bilder, die man mit GPS anderen in Echtzeit zur Verfügung stellt. Also genau das, was Microsoft mit der Suchmaschine Bing vorhat.

Frank Rieger vom CCC stellte seine Vision von der Rettung des Planeten vor im Vortrag „Saving the Planet vs. privacy”, wo er die These aufstellte, dass intelligente Stromzähler und GPS im Auto wichtiger sind um Ressourcen zu schonen, als die Gefahr dadurch überwacht zu werden. Mit einer Maut für Autos, die über GPS gesteuert wird, kann man seiner Meinung nach wirkungsvoll verhindern, dass zu viel gefahren wird.

Im Vortrag „Upgrading Political Journalism” wünscht sich Lorenz Meyer ein besseres System um den politischen Inseljournalismus auszuwerten. Dabei möchte er einen besseren Überblick und erkennen können, was gelesen wird und was die Leser für richtig halten. Für Kulturjournalismus bieten die Perlentaucher so etwas an.

Weiter ging es mit „Freedom of expression in the net”, wobei eine arabische Bloggerin und ein chinesische Blogger teilweise sehr emotional die Zustände in ihren Ländern beschrieben. So gibt es kaum eine Chance über Sex, Religion oder Politik zu bloggen. Wer es doch tut wird inhaftiert. Firmen zensieren sich selber um die Politik nicht zu verärgern. Teilweise werden Blogger wegen den Kommentaren in ihren Blogs verhaftet. Das Problem an China ist, dass man einem kleinen Land helfen könnte, aber ein großes Land wie China muss sich selber helfen, den richtigen Weg zu finden, wie man mit Zensur richtig umgeht.

Dann kam ich endlich einmal ins WLan, sodass der gute Vortrag „Das Internet ist dezentral und andere gefährliche Mythen“ von Sebastian Deterding im Microblog nachgelsen werden kann: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

Bei „Die Freiheit über den Wolken“ von Karsten Gerloff von der Free Software Fondation (nachzulesen unter dem Tag #füdw) ging es darum, dass er sich wünscht es würde eine dezentrale Wolke mit freier Software aufgebaut. Im Vortrag kritisierte er teilweise Google für seine Überwachung und Monopolstellung und stellte freie Software vor, die Google ersetzen kann. Andererseits hat Google eine große Macht, da sie eine sehr hohe Anzahl an Servern haben. Diese laufen unter Linux, da Google es sich nicht leisten könnte für alle Microsoft-Lizenzen zu kaufen. Insofern hat freie Software Google groß gemacht. Im Anschließenden Gespräch mit einem Google Mitarbeiter zeigte er sich aber versöhnlicher und meinte, dass es nicht darum ginge Google platt zu machen und der Druck durch freie Software Google eher besser machen würde, weil sie sich mehr anstrengen müssten.

Sascha Lobo beschrieb dann im Vortrag „How to survive a shit storm“, wie er als Vodafone Nutte bezeichnet wurde, weil er für ein freies Netz eintrat und Vodafone, für die er Werbung machte, die Vorratsdatenspeicherung umsetzte. Er zeigte die Loblone: Will was zu sagen haben! Außerdem wurde er mal zum acht schlechtesten angezogenen Mann gewählt. Wie man mit all den Beleidigungen umgeht und gelassen darauf reagiert ist schon eine Kunst. Außerdem wurde er mal von Trollen belästigt, die Nachts an seiner Haustür klingelten. Er fotografierte diese und fand heraus, dass einer von ihnen mal als Direktkandidat bei der Bundestagswahl angetreten ist. Ein anderer Troll hat in seinen Artikeln ständig mit sich selbst diskutiert.

Zum Schluss gab es die Twitterlesung. Hier ein paar gute Tweets daraus:

Was berichtete die Mainstreampresse?
TAZ: Kein Sendeschluss mehr
Stern: Kirchentag für die Internetgemeinde
Zeit: Zweifel als Motor des Fortschritts
Heise: re:publica: Globale Regeln fürs Netz umstritten
Focus: Blogger-Konferenz Re:Publica: Die Revolution wird nicht getwittert
Bild: Hier treffen sich die Blogger der Welt

Webprominenz, die ich während der Vorträge als Zuhörer gesehen habe:
Julia Seeliger
Jörg Tauss
Aaron Koenig aus dem Bundesvorstand der Piratenpartei, der im Netz teilweise umstritten ist.
Den elektrische Reporter