Im Rahmen des freien Vorlesungsprogramms der Universität Hamburg findet die Veranstaltung “Der Streit um die Entwicklungspolitik” statt. Hier bezeichnete der FDP-Bundestagsabgeordnete Burkhardt Müller-Sönksen ein ihm widerfahrenes Ereignis mit der hamburger Polizei als das größte Demokratieversagen. Es ging darum, dass im Rathaus ein politischer Empfang der Partnerstadt Shanghai stattfand. Auf dem Rathausplatz hatten sich zu diesem Zweck jubelnde Chinesen mit kommunistisch roten Fahnen versammelt. Herr Müller-Sönksen war als einziger mit einer Tibet-Fahne erschienen und wurde deswegen als Gegendemonstrant von der Polizei in Gewahrsam genommen. (more…)
Angela Merkel
Im Rahmen des Forums Bundesbank erläutert die Deutsche Bundesbank ihre Arbeitsweise und Aufgaben. Am 8. April hat Frau Christine Glockmann Leiterin der Abteilung Marktoperationen im Zentralbereich Märkte vorgetragen wie Geldpolitik funktioniert.
Dabei ist sie hauptsächlich auf die Krisenbewältigung ab Ende 2007 eingegangen und hat erklärt mit welchen Mechanismen die Bundesbank versucht hat, die Krise zu bewältigen.
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Der 10. Dezember 1948 ist die Geburtsstunde der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, das anerkannteste Dokument weltweit zum Thema Menschenrechte. 2008 wurde am 10. Dez. zur 60. Jahrfeier dieser Tag groß von der Politik gefeiert, doch heute am 10. Dez. 2011 erinnert sich kaum ein Politiker an diesen bedeutenden Tag.
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Am Ende diesen Monats hat die Bundesrepublik Deutschland kein gültiges Wahlgesetz mehr. Das jetzige verstößt gegen die Verfassung und das Verfassungsgericht hat dem Gesetzgeber bis zum 30. Juni 2011 Zeit gegeben, diesen Mangel zu beheben.
Unfähigkeit, Fahrlässigkeit oder Arbeitsscheu – was soll man dem Parlament vorwerfen? Tatsache ist, dass wir keine neue Regierung wählen können ohne gültiges Wahlgesetz.
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Die Türkei ist seit 1952 Mitglied in der NATO. Die strategisch wichtige Position am Schwarzen Meer machte sie zu einem wichtigen Vorposten für die USA, da man so im Ernstfall die sowjetische Marine am Zugang zum Mittelmeer hätte behindern können. Seit 1949 ist die Türkei Mitglied im Europarat. Zum Vergleich: Deutschland wurde erst 1955 in die NATO aufgenommen und trat erst ein Jahr nach der Türkei dem Europarat bei. Wenn also die Türkei schon viel länger zu Europa steht als Deutschland, warum wird ihr dann die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) verweigert?
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Unserer Bundeskanzlerin ist aufgefallen, dass durch den Wegfall der Wehrpflicht auch keine Zivildienstleistenden mehr zur Verfügung stehen. Deswegen wurde was neues erfunden, der Freiwilligendienst, für den sie eine Gesetzesinitiative anstoßen möchte. In ihrem Podcast (PDF) erklärte sie, dass sie am kommenden Dienstag, stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helfer, 200 von ihnen im Bundeskanzleramt ehren möchte. Merkwürdigerweise sprach sie mit keinem Wort eine Entlohnung für diesen wertvollen Dienst an der Bevölkerung an!
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Ein wichtiger grüner Grundsatz lautete, die Unvereinbarkeit von Amt und Mandat.
Unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel hat das Mandat für den Wahlkreis Stralsund – Nordvorpommern – Rügen. Da sie aber das Amt der Bundeskanzlerin bekleidet, nimmt sie das Mandat nicht war, womit ihr Wahlkreis nicht im Bundestag vertreten wird.
Eine derartige Ungerechtigkeit wollten die Grünen niemals hinnehmen und formulierten deswegen den Grundsatz von der Trennung zwischen Amt und Mandat.
Doch es kam wie es kommen musste und die Macht korrumpiert früher oder später jeden. Im Fall der Grünen brachte Claudia Roth diesen Grundsatz zu Fall. Sie wurde Bundesvorsitzende und verzichtete nicht auf ihr Mandat. Zuvor war sie Vorsitzende im Ausschuss für Menschenrechte, obwohl sie über keinerlei Fachwissen in diesem Bereich verfügte.
Sehr weit hat sich auch die Hamburger GAL (Grüne Alternative Liste) von Grundsätzen wie der Umweltpolitik entfernt. Im Hamburger Wahlkampf warb man noch mit Plakaten: Kohle von Beust, die gegen das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg gerichtet waren.
Wie sich nach dem Wahlkampf und der schwarz-grünen Koalition herausstellte, war das Plakat ganz anders gemeint. Die GAL wollte gerne die Kohle von Beust kassieren und hatte gar nichts gegen das Kohlekraftwerk einzuwenden oder die Elbvertiefung.
Dies ging sogar soweit, dass die Grüne Jugend in Hamburg überwiegend behauptet, sie würden nicht zur GAL gehören, sondern zu den Grünen…

