Die Schlagzeilen sind alarmierend. Unsere Jugendlichen feiern unkalkulierbare Facebook-Partys mit teuren Polizeieinsätzen und lassen sich dann besoffen fotografieren, was ihnen bei Bewerbungen Nachteile einbringt. Wie immer wird das neue Internet von der christlichen konservativen Mehrheit als teuflische Bedrohung für unsere Jugend wahrgenommen. Die haben Zugriff auf Pornografie, Gewaltspiele und andere jugendgefährdende Inhalte über das Internet.
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IT-News
In einem vorherigen Artikel habe ich bereits beschrieben, dass das Phänomen der “Filter Bubble” nicht auf das Internet beschränkt ist. Vielmehr ist es so, dass wir schon immer in einer von den Massenmedien gefilterten Welt gelebt haben. Über das Internet verstärkt sich dieses Problem aber das Internet ist auch das Werkzeug mit der wir den Filter durchbrechen können. Anhand der Kubakrise im kalten Krieg kann man eine “Filter Bubble” lange vor der Erfindung des Internets sehr gut verdeutlichen. (more…)
Eli Pariser hat den Begriff “Filter Bubble” auf deutsch Filterblase definiert. Gemeint ist damit ein gefilterter Informationsbereich im Internet, da wir nicht in der Lage sind alle Informationen zu beachten und zu verarbeiten. Algorithmen sortieren uns die Suchergebnisse und wählen aus welche Aktivitäten sie uns in sozialen Netzwerken anzeigen. Dies geht hin bis zur Zensur, wenn man beispielsweise nach Ägypten sucht aber nicht angezeigt bekommt, dass gerade eine Revolution in Ägypten stattfindet.
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Während Facebook verzweifelt versucht seine Plattform und damit die Benutzerdaten besser zu vermarkten, um einen drohenden Kursabsturz an der Börse zu vermeiden, ist die Weiterentwicklung des Netzwerkes auf Eis gelegt. Längst gibt es freie dezentrale Alternativen im Bereiche soziale Netzwerke wie Diaspora. Allerdings reagieren die Entwickler von Diaspora nur schleppend auf die Benutzerwünsche, von denen viele einfach umsetzbar währen. Dieser Missstand war die Geburtsstunde eines neuen Netzwerkes mit Namen Libertree.
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Bei der Installation von Linux hat man alle Freiheiten. Häufig macht sich der Anfänger bei der Installation aber keine Gedanken über das Dateisystem und wählt das aus, welches seine Distribution per Default vorgibt. Dabei hat man unter Linux eine ganze Reihe von Dateisystemen zur Auswahl und häufig ist nicht das beste Dateisystem für den Einsatzzweck vorausgewählt. Mit ein paar Richtlinien kann man zielsicher das richtige Dateisystem für seine Einsatzzwecke auswählen.
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Das Wichtigste zum sicheren Surfen ist, dass man sein Betriebssystem ständig auf dem neusten Stand hält und alle Sicherheitsupdates zeitnah installiert. Zum sicheren Surfen eignet sich der Firefox wegen seiner umfangreichen Plugins am besten. Der Browser verfügt unter Windows über eine eigene Updatefunktion. Wirklich sicheres Surfen geht auf die Bequemlichkeit. Man sollte auf Flash und Java wegen zahlreicher Sicherheitslücken verzichten und auch keine PDFs direkt im Browser anzeigen lassen.
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In England bloggte eine Schülerin über das eintönige häufig ungesunde Essen an ihrer Schule. Es bestand hauptsächlich aus Pommes und Fischstäbchen und sie machte auch Fotos vom Essen. Anstatt jetzt über die Kritik nachzudenken, verbot ihr die Schulbehörde weiter über das Schulessen zu bloggen.
Es kam wie es kommen musste und der “Streisand-Effekt” setzte ein. Es kam zu einer riesigen Protestwelle über das Internet.
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Wer eine schnelle einfache Lösung zum verschlüsselten chaten und Datenaustausch sucht, sollte mal Cryptocat ausprobieren. Man benötigt weder Admin-Rechte noch muss man irgendetwas installieren, nur ein Browser und eine Internetverbindung reichen aus zum Loslegen. Damit ist Cryptocat zum Chaten und Datentauschen auch für unerfahrene Anfänger sofort einsetzbar.
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Noch nie war es einfacher sich eine lange Freundesliste zusammenzuklicken, dank sozialer Netzwerke. Längst ist es zum Statussymbol geworden, weit mehr Freunde online zu haben, als man im realen Leben jemals würde treffen wollen. Gelegentlich gab es da auch schon Probleme bei Geburtstagseinladungen im Netz, wo Jugendliche überrascht waren, wenn ihre 1000 virtuellen Freunde plötzlich leibhaftig vor dem Haus standen und mitfeiern wollten.
Weitaus schlimmer ist es, wenn man sich an die einfachen Benutzeroberflächen zu sehr gewöhnt und dabei das reale Leben verlernt. Die auftretenden Probleme sind dabei geschlechtsspezifisch. Frauen beklagen beispielsweise häufig, dass Männer nur rudimentäre Eingabemöglichkeiten haben und häufig falsch auf Sprachbefehle reagieren. Es wäre sehr umständlich ihnen auf der Kommandozeile Anweisungen zu erteilen, weil sie sonst nichts begreifen. Des weiteren wird ein Mangel an Arbeitsspeicher beklagt und dass das Systemmanagement häufig falsch priorisiert.
Viele Männer hingegen beklagen lückenhafte schwer verständliche Betriebsanleitungen und unvorhergesehene Nebenwirkungen beim Update von Freundin auf Ehefrau. Plötzlich würden viel mehr Systemressourcen belegt und Kinderprozesse gestartet, die dann noch mehr Systemressourcen belegen. Andere beklagen fehlende Demoversionen oder Deinstallationsroutinen, die nur unvollständig arbeiten.
Viele männliche Internetnutzer gaben offen zu, nicht zu wissen, wo sich der „gefällt mir“ oder Anstupsen-Knopf bei einer Frau befindet, wenn sie real vor ihr stehen.
Es gibt soziale Netzwerke, wo man nicht seinen echten Namen verwenden muss. Wo man nicht seine gesamten Daten und seine Seele verkaufen muss und wo man nicht ständig mit Werbung oder nervigen Minispielen belästigt wird.
Das soziale Netzwerk Diaspora befindet sich inzwischen in einem größeren Alpha-Test, ist Open Source und will eine Alternative zu Facebook werden mit besserem Datenschutz.
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