Internet verursacht Kommunikationsprobleme im realen Leben

Spülen gefällt mir - wäre sonst ja auch eklig ...Noch nie war es einfacher sich eine lange Freundesliste zusammenzuklicken, dank sozialer Netzwerke. Längst ist es zum Statussymbol geworden, weit mehr Freunde online zu haben, als man im realen Leben jemals würde treffen wollen. Gelegentlich gab es da auch schon Probleme bei Geburtstagseinladungen im Netz, wo Jugendliche überrascht waren, wenn ihre 1000 virtuellen Freunde plötzlich leibhaftig vor dem Haus standen und mitfeiern wollten.

Weitaus schlimmer ist es, wenn man sich an die einfachen Benutzeroberflächen zu sehr gewöhnt und dabei das reale Leben verlernt. Die auftretenden Probleme sind dabei geschlechtsspezifisch. Frauen beklagen beispielsweise häufig, dass Männer nur rudimentäre Eingabemöglichkeiten haben und häufig falsch auf Sprachbefehle reagieren. Es wäre sehr umständlich ihnen auf der Kommandozeile Anweisungen zu erteilen, weil sie sonst nichts begreifen. Des weiteren wird ein Mangel an Arbeitsspeicher beklagt und dass das Systemmanagement häufig falsch priorisiert.

Viele Männer hingegen beklagen lückenhafte schwer verständliche Betriebsanleitungen und unvorhergesehene Nebenwirkungen beim Update von Freundin auf Ehefrau. Plötzlich würden viel mehr Systemressourcen belegt und Kinderprozesse gestartet, die dann noch mehr Systemressourcen belegen. Andere beklagen fehlende Demoversionen oder Deinstallationsroutinen, die nur unvollständig arbeiten.

Viele männliche Internetnutzer gaben offen zu, nicht zu wissen, wo sich der „gefällt mir“ oder Anstupsen-Knopf bei einer Frau befindet, wenn sie real vor ihr stehen.

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