Wasser wird laut UNO zum Menschenrecht? War es schon längst!

Wasser holen in SambiaLaut einer neuen UNO-Resolution, soll Wasser jetzt ein Menschenrecht sein aber nicht einklagbar. Es ist ausgesprochen schade, dass in der UNO anscheinend niemand die Menschenrechte liest und versteht. Als Lebensgrundlage der Menschen ist Wasser nämlich schon längst ein Menschenrecht und auch einklagbar, zumindest bei den Staaten die den Internationalen Strafgerichtshofs und das Völkerrecht anerkannt haben. Dazu gehören fast alle Länder außer die USA.

Völkermord ist ein schweres Verbrechen und ein Volk vom Wasser abzuschneiden oder das lebenswichtige Wasser fahrlässig zu verschmutzen, kann man als schleichenden Völkermord auslegen.
Beispiele wo lebensnotwendiges Wasser vorenthalten oder verschmutzt wird gibt es genug:

Lebensretter - TrinkwasserInformierte Menschenrechtler kennen den Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte dort heißt es unter ICECSR Artikel 1(2):

Alle Völker können für ihre eigenen Zwecke frei über ihre natürlichen Reichtümer und Mittel verfügen, unbeschadet aller Verpflichtungen, die aus der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf der Grundlage des gegenseitigen Wohles sowie aus dem Völkerrecht erwachsen. In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden.

Wasser ist aber ein lebensnotwendiges Existenzmittel des Volkes und ein Entzug des selbigen ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht.
Es ist beschämend, dass nicht ein UN-Mitgliedsstaat in der Lage ist eine Klage auf dieser Grundlage einzureichen. Noch beschämender sind UNO-Resolutionen, die das Wasser als Menschenrecht deklarieren aber nicht einklagbar machen. Dies geht jetzt durch die Presse und die uninformierten Menschen werden dadurch nur noch hoffnungsloser.

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